Hörphysiologie: wie aus Druck Wahrnehmung wird
Das Innenohr ist ein Frequenzanalysator mit erstaunlicher Zeitauflösung. Wer weiß, wie er arbeitet, versteht viele Kenngrößen der Messtechnik anders.
Technik lässt sich nur bewerten, wenn man weiß, worauf das Gehör empfindlich reagiert. Und das ist nicht immer das, was gut messbar ist. Für die Ortung wertet das Gehör Laufzeitunterschiede im Bereich weniger Zehntel Millisekunden aus, während es Pegelabweichungen von einem Dezibel über eine breite Bandbreite kaum bemerkt.
Dieser Bereich verbindet Hörphysiologie mit den Kenngrößen aus der Messtechnik. Er beantwortet auch die Frage, warum manche technisch saubere Anlage nach zwei Stunden anstrengt und eine andere nicht.
Das Innenohr ist ein Frequenzanalysator mit erstaunlicher Zeitauflösung. Wer weiß, wie er arbeitet, versteht viele Kenngrößen der Messtechnik anders.
Nicht alles, was messbar ist, wird gehört, und nicht alles Gehörte ist leicht messbar. Die wichtigsten psychoakustischen Effekte für die Lautsprecherbewertung.
Zwischen Marketingbegriff und messbarer Eigenschaft: eine nüchterne Einordnung dessen, was Zeitrichtigkeit leistet und was nicht.
Zwei Ohren, drei Mechanismen: Laufzeit, Pegel und die Färbung durch die Ohrmuschel. Daraus baut das Gehör eine Bühne, die physikalisch nicht existiert.
Ermüdung ist das Kriterium, das im Vorführraum nie geprüft wird, und das im Alltag über Zufriedenheit entscheidet.