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63 Beiträge, sortiert nach Themenbereich. Jeder Text wird bei neuen Erkenntnissen überarbeitet, das Datum der letzten Prüfung steht im Beitrag.

Schallwandler

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Magnetostat und Bändchen

Leichte Folie, Antrieb über Leiterbahnen oder ein freies Metallband. Zwei Prinzipien, die häufig verwechselt werden.

Air Motion Transformer

Eine ziehharmonikaartig gefaltete Folie presst Luft aus ihren Falten. Der Trick vervielfacht die Luftgeschwindigkeit gegenüber der Membranbewegung.

Schwingspule und Magnetsystem

Der Antrieb bestimmt Wirkungsgrad, Linearität und Belastbarkeit. Drei Kenngrößen erklären den größten Teil davon.

Breitbänder oder Mehrwege

Der Breitbänder vermeidet die Trennstelle und handelt sich Bündelung, Hub und Aufbrechen ein. Ein Abwägungsartikel ohne Lagerdenken.

Geschichte der Wandlerprinzipien

Fast alle heute genutzten Prinzipien wurden vor 1930 beschrieben. Was sich änderte, waren Materialien, Magnete und Rechenleistung.

Wandler in Kopfhörern

Am Ohr gelten andere Regeln: winziges Volumen, kein Raum, direkte Ankopplung. Das verändert die Rangfolge der Prinzipien.

Wandler in Hörgeräten

Ein Hörgerät enthält zwei Wandler auf wenigen Millimetern, dazwischen einen Rechner. Die akustischen Probleme dabei sind lehrreich.

Wandler in Mobilgeräten

Ein Zentimeter Membran und ein Kubikzentimeter Volumen setzen dem Bass harte Grenzen. Der Rest ist Signalverarbeitung.

Lautsprecher

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Aktiv oder passiv

Aktiv heißt: Trennung vor der Endstufe, eine Endstufe je Weg. Das löst mehrere Probleme auf einmal und schafft neue an anderer Stelle.

Frequenzweiche verstehen

Die Weiche verteilt das Signal auf die Chassis und bestimmt dabei mehr über den Klang als die meisten Datenblattangaben.

Impedanz verstehen

Acht Ohm auf dem Papier können drei Ohm in der Praxis bedeuten. Der Verlauf zählt, nicht der Nennwert.

Wirkungsgrad und Kennschalldruck

Drei Dezibel mehr Kennschalldruck ersetzen die doppelte Verstärkerleistung. Kein anderes Datenblattfeld ist so praktisch nutzbar.

Gehäusematerialien und Verarbeitung

Ein Gehäuse soll still bleiben. Wie gut das gelingt, hängt an Steifigkeit, innerer Dämpfung und Verstrebung, nicht am Markennamen des Materials.

Wege und Übernahmefrequenzen

Jede Trennstelle ist ein Kompromiss. Wo sie liegt, entscheidet über Belastbarkeit, Abstrahlung und die Sauberkeit im wichtigsten Frequenzbereich.

Subwoofer integrieren

Ein Subwoofer soll nicht auffallen. Wenn man ihn orten kann, ist etwas falsch eingestellt.

Verstärker und Dämpfungsfaktor

Leistung ist selten das Problem, Stromlieferfähigkeit an schwierigen Lasten schon. Und der Dämpfungsfaktor ist kleiner, als das Datenblatt suggeriert.

Lautsprecherkabel und Klang

Widerstand, Induktivität, Kapazität: drei Größen, die sich messen lassen. Alles Weitere gehört in den Bereich der Behauptungen.

Mono, Stereo und Mehrkanal

Stereo ist eine Illusion mit klaren Spielregeln. Wer sie kennt, stellt besser auf und beurteilt Aufnahmen genauer.

Lautsprecher im Heimkino

Im Heimkino zählt Verständlichkeit vor Effekt. Der Center und die Einmessung entscheiden über das Ergebnis, nicht die Zahl der Kanäle.

Lautsprecher fürs Gaming

Am Schreibtisch dominiert die Tischreflexion. Wer Ortung braucht, löst zuerst dieses Problem und dann alles andere.

Studiomonitore und Abhören

Studiomonitore sind für kurze Distanz, hohe Belastbarkeit und schonungslose Darstellung gebaut. Das passt nicht in jedes Wohnzimmer.

Lautsprecher im Auto

Kleiner Raum, unsymmetrische Sitzposition, viel Störgeräusch: im Auto gelten andere Regeln als im Wohnzimmer.

Messtechnik

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Frequenzgang richtig lesen

Die bekannteste Messkurve ist auch die am leichtesten zu manipulierende. Vier Angaben entscheiden darüber, ob ein Frequenzgang aussagekräftig ist.

Sprungantwort lesen

Die Sprungantwort ist das einzige Diagramm, das die zeitliche Ordnung eines Lautsprechers direkt sichtbar macht. Und das am seltensten veröffentlichte.

Phasengang und Gruppenlaufzeit

Phase klingt nach Theorie, hat aber eine handfeste Folge: Frequenzen kommen zeitversetzt an. Ab welchem Versatz das hörbar wird, ist gut untersucht.

Klirrfaktor und Verzerrungen

Nicht die Höhe des Klirrs entscheidet, sondern seine Ordnung und der Pegel, bei dem er auftritt. Ein Prozent kann unhörbar sein und ein Zehntel störend.

Testberichte und Messwerte lesen

Ein Testbericht ist so viel wert wie die Angaben zu seinen Messbedingungen. Eine Checkliste, mit der Sie Berichte in fünf Minuten einordnen.

Raumakustik

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Aufstellung und Hörplatz

Kein Gerätewechsel verändert den Klang so stark wie ein halber Meter Wandabstand. Eine Reihenfolge, die sich in normalen Wohnräumen bewährt hat.

Raummoden und Bass

Unterhalb von 300 Hertz hören Sie den Raum, nicht den Lautsprecher. Wo die Moden liegen, lässt sich mit drei Zahlen ausrechnen.

Nachhallzeit messen und einordnen

Die Nachhallzeit ist die einzige Raumkennzahl, die sich in zehn Minuten messen lässt. Für Wohnräume liegt der Zielbereich niedriger, als viele vermuten.

Raumgröße und Raumform

Ein Raum mit ungünstigen Proportionen häuft Moden auf denselben Frequenzen. Was man daran ändern kann und was nicht.

Zeitrichtigkeit und Impulstreue

Zwischen Marketingbegriff und messbarer Eigenschaft: eine nüchterne Einordnung dessen, was Zeitrichtigkeit leistet und was nicht.

Ortung: warum Laufzeit vor Pegel kommt

Zwei Ohren, drei Mechanismen: Laufzeit, Pegel und die Färbung durch die Ohrmuschel. Daraus baut das Gehör eine Bühne, die physikalisch nicht existiert.

Referenzaufnahmen für den Lautsprechertest

Nicht die Lieblingsplatte entscheidet, sondern die Aufnahme, die einen bestimmten Fehler sichtbar macht. Sechs Kategorien, mit denen man jeden Lautsprecher in einer halben Stunde einordnet.

Aufnahmequalität erkennen

Die Aufnahme setzt die Obergrenze für alles, was danach kommt. Sechs Merkmale, an denen sich Qualität festmachen lässt.

Gehäusebau: Grundlagen

Das Gehäuse soll nichts tun außer stillhalten und das Volumen begrenzen. Beides ist schwerer, als es klingt.

Frequenzweiche entwickeln

Die Bauteilwerte aus der Formel gelten für ideale Widerstände. Ein Chassis ist keiner. Deshalb wird gemessen, nicht gerechnet.

Bausatz oder Eigenentwicklung

Ein Bausatz kostet Aufpreis und spart die zwei Dinge, an denen Projekte scheitern: Chassisauswahl und Weichenabstimmung.

Kaufberatung

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Probehören vorbereiten

Ein vorbereiteter Termin dauert eine Stunde und liefert eine Entscheidung. Ein unvorbereiteter dauert drei und endet im Bauchgefühl.